
cairo 2.0 (context aware intermodal routing)
Ausgangslage und Ziele des Projektes
Der Einsatz von mobilen Endgeräten der neusten Generation (Smartphones) kann zu einer erheblichen Qualitätssteigerung des gesamten öffentlichen Verkehrs führen. Informationen, Orientierungen, Zugang, Abrechnung und georeferenzierte, kundenbezogene Zusatzdienste lassen sich jetzt auf einer Plattform vereinen und für den Nutzer in einer völlig neuen Qualitätsdimension darstellen. Mit Ortungstechnologien, Touchdisplays und Sensortechnik lässt sich die Attraktivität intermodaler Mobilitätsangebote erhöhen und deren Nutzung deutlich vereinfachen. In cairo 2.0 werden deshalb Applikationen für iPhone- und android-Betriebssysteme entwickelt, die alle zentralen Elemente zusammenführen. Damit steht erstmals ein voll umfängliches System zur Verfügung, das alle Anforderungen an intermodale Mobilitätsdienstleistungen in einer integrierten Lösung umsetzt.
Projektinhalte und Arbeitsschwerpunkte InnoZ
Das InnoZ leitet und koordiniert das Projekt und sichert die Kommunikation. Für die Entwicklung der Applikation erstellt das InnoZ mittels eines Marktscreenings und Benchmarkings eine Anforderungsliste für kontextsensitive und intermodale Mobilitätsdienste.
Weiterhin führt das InnoZ die wissenschaftliche Begleitforschung durch, die eine Bewertung der entwickelten Applikation sowie deren Wirkung auf das Mobilitätsverhalten zum Ziel hat. Darüber hinaus werden die im Vorprojekt "cairo" erhobenen Nutzeranforderungen validiert. Schließlich erfolgt im Rahmen des Feldtests ein technischer Funktionstest des Tools "Mehrverkehrsanalyse".
Ergebnisse
Folgende Ergebnisse werden erwartet:
Auftraggeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)
Beteiligte Projektpartner
HaCon GmbH, DB Rent GmbH
Projektlaufzeit
01.04.2011 bis 31.09.2012
Weitere Informationen
> Vortrag zum Thema auf der Tagung "Cockpit 2.1 - Navigation und Telematikdienste"
(25. August 2011)
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