InnoZ-Baustein 7

Elektromobilität im Saarland

Ein Ideen- und Umsetzungskonzept

[Daniel Hinkeldein, Frank Hunsicker, Andreas Knie]

Dateiformat: PDF

Dateigröße: 709 KB

Download

Der Verkehrssektor ist einer der Hauptverursacher von CO2-Emissionen. Der motorisierte Individualverkehr(MIV) zeichnet für den höchsten Anteil daran verantwortlich. Die Nutzung eines Autos ist jedoch für viele unverzichtbar. Die Kosten für den eigenen Pkw steigen seit Jahren. Kostenfreie und verfügbare Parkplätze sind knapp und der Berufsverkehr fließt oft nur stockend. Angebote des öffentlichen Verkehrs können nicht in jedem Fall die alltäglichen Mobilitätsbedürfnisse befriedigen. Die Elektromobilität wird von Industrie, Regierungen und auch potenziellen Nutzern als chancenreiche Alternative gesehen, um fossile Brennstoffe im Verkehrssektor langfristig abzulösen. Allerdings zeigt sich mehr und mehr, dass deren kurzfristige, flächendeckende Einführung nur mit einer Integration in den öffentlichen Verkehr (ÖV) gelingen kann. Niedrige Reichweiten, lange Ladedauern sowie hohe Anschaffungskosten der Fahrzeuge erfordern neue Mobilitätskonzepte.

Vor diesem Hintergrund gewinnen Miet- und Sharing-Modelle an Bedeutung. Sie sichern automobile Mobilität, ohne dass Nutzer dazu einen eigenen Pkw anschaffen oder auch dann Kosten tragen müssen, wenn sie ihn gar nicht nutzen. Deshalb soll der Betrieb einer elektromobilen Fahrzeugflotte zur spontanen Nutzung im Saarland aufgenommen werden. Zielsetzung des saarländischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Verkehr ist die technische und wirtschaftliche Einbindung von Elektrofahrzeugflotten in den ÖV unter Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologie. Mit dem nun veröffentlichten Dokument „Elektromobilität im Saarland“ soll ein erster Baustein für ein Umsetzungskonzept gesetzt werden.