Management intermodaler Schnittstellen

Strategien zur Kooperation und zum Management beim Betrieb von intermodalen Schnittstellen

Ausgangslage und Ziele des Projektes

Die Attraktivität der kombinierten Mobilität wird in hohem Masse durch bedürfnisgerechte und leistungsfähige Schnittstellen zwischen den einzelnen Verkehrsmitteln und Verkehrsträgern bestimmt. In intermodalen Schnittstellen ist eine Vielzahl von Akteuren aktiv. Diese Akteure stellen oftmals konkurrierende Anforderungen und unterscheiden sich in ihren Betriebskulturen, Organisationslogiken, Arbeitsweisen, betrieblichen Selbstverständnissen, Projektorganisationsformen, usw. Kooperationen und dem Management intermodaler Schnittstellen kommt somit eine entscheidende Bedeutung zu, damit ein positiver Gesamteindruck bei den Benutzern entstehen kann, damit die kombinierte Mobilität attraktiv ist und damit sie effizient betrieben werden kann.

Das Projekt untersucht für vier unterschiedliche Typen von intermodalen Schnittstellen, welche Kooperation und Managementformen heute existieren.

Ferner werden zukünftige Kooperationsbereiche und Herausforderungen für den Betrieb identifiziert, wie zum Beispiel kommerzielle versus verkehrliche Funktionen, Optimierung der Verkehrsströme in Knoten, Gewährleistung von Mindeststandards in der Fläche, etc. Zudem werden die Planung und der Betrieb unterschieden.

Projektinhalte und Arbeitsschwerpunkte InnoZ

Betrachtet werden dabei folgende Beziehungen

  • Schnittstelle Bahn-Gemeinde-Dritte: Ansprechpartner und deren Bedeutung, Einbezug/Form und Prozess

  • Projektinitialisierung: Methoden zum Umgang und zur Lösung von Zielkonflikten (Aufzeigen von Modellen bezüglich Rollen, Zielfindungsprozesse und Instrumente; Möglichkeiten und Grenzen standardisierter Prozesse und Organisationsformen zur Kooperation)

  • Kundensicht: Berücksichtigung von Interessen der nicht an der Planung beteiligten Kunden und Nutzer

  • Einbindung Dritter: Form und Möglichkeiten zur Planungsbeteiligung von Investoren (inkl. Beispiele zur Mitfinanzierung von Projekten)

  • Prinzipien der Kooperation: Erfolgsfaktoren für die Mechanismen und Prozess

  • Umgang mit Abhängigkeiten und Vertrauen


Ergebnisse

Ergebnis ist die Ermittlung einer Best Practice Variante für Kooperation und Management je nach Kooperationsbereich (heute und in Zukunft), Schnittstellentyp sowie Planungs- und Betriebsphase.

"Kooperation an Bahnhöfen und Haltestellen"
   Präsentation der Zwischenergebnisse

> "Kooperation an Bahnhöfen und Haltestellen"
   Schlussbericht

Auftraggeber

Schweizerische Vereinigung der Verkehrsingenieure und Verkehrsexperten (SVI)

Beteiligte Projektpartner

Ernst Basler + Partner AG, ETH Zurich, Institute for Environmental Decisions (IED)

Projektlaufzeit

01.09.2009 bis 28.02.2011

Weitere Informationen

Kurzdarstellung auf der TRB

Projektantrag

Ansprechpartner

Jürgen Peters

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