e-Mobil Saar

Ausgangslage und Ziele des Projektes: 

Mit dem Projekt "e-mobil Saar" wird erstmalig ein Flächenbundesland zur Modellregion für nachhaltige, moderne und intelligente Mobilität. Langfristig soll das innovative Mobilitätsangebot auf den grenzüberschreitenden Großraum "Saar-Lor-Lux" ausgedehnt werden. Ziel ist die intermodale Vernetzung von Elektrofahrzeugen und dem öffentlichem Verkehr, u.a. durch tarifliche Integration und einheitliche Zugangsmedien. Dazu werden E-Autos gezielt an Knotenpunkten von Bus und Bahn bereit stehen, um so auch an Orte zu gelangen, die mit dem ÖPNV bisher nur schwer erreichbar sind. Innovativen Charakter besitzt auch die Interaktion mit Fuhrparks von Unternehmen und Institutionen, die mit E-Pkw ausgestattet und zeitweise öffentlich zugänglich gemacht werden. Der für die E-Fahrzeuge benötigte Strom stammt ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen.

Projektinhalte und Arbeitsschwerpunkte InnoZ: 

Die Hauptaufgaben des InnoZ liegen in der wissenschaftlichen Begleitung der Integration von Elektrofahrzeugen im Verbund mit IKT in den öffentlichen Verkehr im Saarland. Dabei stehen die Bedürfnisse der zukünftigen privaten und institutionellen Nutzer im Vordergrund und werden in jede Projektphase konsequent mit einbezogen. Konkret bedeutet das für die Arbeiten des InnoZ:

  • Ermittlung von Lead Usern (trendführenden Kunden) für integrierte (Elektro-) Mobilitätsangebote und deren Integration in die Entwicklung von entsprechenden Produktkonzepten
  • Quantitative und qualitative Befragungen zur Identifikation von Anforderungen privater und institutioneller Kunden an E-Fahrzeuge und daran gekoppelte Mobilitätsprodukte in drei Wellen
  • Analyse der Nutzungsmuster und Nutzerfreundlichkeit (Usability tests) des integrierten Mobilitätsangebotes differenziert nach Systemkomponenten (Elektrofahrzeuge, Ladeinfrastruktur, IKT-Systeme, Schnittstelle E-Fahrzeug-ÖV, Kundenservice etc.)

Evaluation der Nutzerakzeptanz sowie Potenzialanalyse zur Ableitung von Erfolgskriterien und Entwicklungsempfehlungen für zukünftige Geschäftsmodelle

Ergebnisse: 

Der Antrag wurde bewilligt, das Saarland erhält seit Juni 2011 Fördermittel für „e-Mobil Saar“ Elektromobilität.
Das AP210 „Identifikation Nutzeranforderungen“ wurde abgeschlossen (Berichtslegung) und die Ergebnisse u.a. der quantitativen Online-Befragung sowie ein daraus ermitteltes Lastenheft im Projektkonsortium präsentiert.

Die Ergebnisse bilden die Grundlage für weitere Arbeiten im Projekt und insbesondere der Begleitforschung.

Der erste Teil des AP 410 (Usability Test der App Saarfahrplan) wurde erfolgreich abgeschlossen (Berichtslegung) und die Optimierungsvorschläge an die entsprechenden Entwickler weitergegeben.

Die Ergebnisse des Kundenworkshops wurden ebenfalls ins Projektkonsortium zurück gespielt und werden sukzessive umgesetzt.

Auftraggeber/Zuwendungsgeber: 

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Beteiligte Projektpartner: 

Vormals Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr des Saarlandes, jetzt Ministerium für Wirtschaft Arbeit, Energie und Verkehr, DB FuhrparkService GmbH, IZES gGmbH (Institut für ZukunftsEnergieSysteme):InnoZ hat Unterauftrag vom IZES, Verkehrsmanagement-Gesellschaft Saar mbH

Synergien / Folgeprojekte und -aktivitäten
Aufbauend auf das Projekt „e-Mobil Saar“ wurde die Bewerbung zum „Schaufenster Elektromobilität“ im Januar 2012 eingereicht.

Weitere relevanten Dokumente / Links

http://www.dassaarlandhandelt.de/e-mobil-saar.html
http://www.dassaarlandhandelt.de/nc/newsdetail/artikel/109/kick-off-ver.html
www.izes.de/cms/upload/pdf/20111006_KSI_Merzig_Ths5.pdf

Ansprechpartner: