InnoZ Newsletter Februar 2016

Liebe Leserinnen und Leser,

das Medienecho auf den sprichwörtlichen "Drahtesel" überraschte selbst uns: Mit dem Boom des Fahrrades steigt auch die Beanspruchung und Bedeutung von Abstellanlagen - eine Herausforderung, die nicht zwingend Hightech-Lösungen bedarf, wie unser InnoZ-Report zeigt. Anders steht es um das Thema Wasserstoff: Sein Einsatz ist für Viele noch Zukunftsmusik. Unsere Ausstellung zeigt spielend, was die Wasserstoffökonomie bedeutet. Einen gesellschaftskritischen Blick auf das Teilen - nicht nur in der Mobilität - wirft die Diskussion mit TU-Studierenden, die wir an diesem Donnerstag bei uns ausrichten. Schließlich beweisen die aktuellen Publikationen wieder einmal die Bandbreite unserer Themen, von kommunaler Mobilitätssteuerung bis zum "Erneuerbaren Mobilitätsgesetz".

Weitere Informationen finden Sie wie immer auf www.innoz.de.


Inhaltsverzeichnis

  • InnoZ-Report: Fahrradparken am Bahnhof in Berlin
  • Presseinformation: Ausstellung zur grünen Wasserstoffökonomie in Berlin-Schöneberg eröffnet
  • Ankündigung: Shareconomy - Antikapitalismus oder "Ausbeutung 2.0"?
  • Kommentar: Die Verkehrswende messen
  • Interview: E-Zweitwagen, Abgas-Moral und verpuffende Freiwilligkeit
  • Publikation: Brave New Mobility World
  • Publikation: Die digitale Mobilitätsrevolution
  • Publikation: Elektromobilität in Asien
  • Publikation: Das Erneuerbare Mobilitätsgesetz
  • Publikation: Intermodalität besser verstehen
  • Publikation: Mobilität neu denken
  • Publikation: Vernetzte Mobilität der Zukunft erfahrbar machen
  • Wussten Sie schon...?

Aktuelles

 

InnoZ-Report: Fahrradparken am Bahnhof in Berlin

Das InnoZ hat den Status Quo des Fahrradparkens an den Berliner Bahnhöfen analysiert. Hierfür wurden 27 Standorte (mit 33 Bahnhöfen) in allen zwölf Berliner Bezirken in der Zeit vom 20. Januar bis 11. Februar untersucht.

Presseinformation: Ausstellung zur grünen Wasserstoffökonomie in Berlin-Schöneberg eröffnet

Am 22. Februar wurde die Ausstellung zum Themenfeld Wasserstoffökonomie in den Räumen des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) auf dem EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg eröffnet.

Ankündigung 

 

Shareconomy - Antikapitalismus oder "Ausbeutung 2.0"?, 3. März, 18:30 Uhr

Das Konzept „Teilen statt Besitzen“ erfreut sich in vielen Lebensbereichen immer größerer Beliebtheit. Nicht nur Autos, sondern auch Kleidung und Wohnung werden geshared. Eine Veranstaltung der Studierenden der TU Berlin diskutiert am InnoZ das Phänomen "Shareconomy".

Stimmen aus dem InnoZ 

 

Kommentar: Die Verkehrswende messen

Die Verkehrswende wird von Vielen herbeigesehnt, um endlich die globalen Treibhausemissionen in den Griff zu kriegen. Eine gute Zeit, um einen kurzen Blick auf vergangene Verkehrswenden zu richten und uns zu fragen: Wo stehen wir heute eigendlich? Der Versuch, die alten Daten fortzuschreiben, zeigt aber vor allem eines: Wir messen unsere Mobilität nicht richtig. Ein Kommentar von Benno Bock.
Prof. Dr. Andreas Knie

Interview: E-Zweitwagen, Abgas-Moral und verpuffende Freiwilligkeit

Andreas Knie erzählt im Interview mit klimaretter.info, was in der vergangenen Woche wichtig für ihn war.

Publikationen 

 

Brave New Mobility World

[Weert Canzler, Andreas Knie, InnoZ, Berlin 2016.]

Die digitale Mobilitätsrevolution

Vom Ende des Verkehrs, wie wir ihn kannten
[Weert Canzler, Andreas Knie, oekom-Verlag, München 2016.]

Rezensionen: Deutschlandfunk, ee-news, scharf-links 

Elektromobilität in Asien

Überblick, Beispiele, Lösungsansätze
[Frank Wolter, Christian Scherf, InnoZ, Berlin 2016.]

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Das Erneuerbare Mobilitätsgesetz

Wie man die Verkehrswende auf der Straße konkret fördern kann. Ein Gastbeitrag.
[Andreas Knie, in: Bizz Energy Today. 2016, S. 56-59.]

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Intermodalität besser verstehen

Analyse komplexer Mobilitätsmuster mittels smartphonebasiertem GPS-Tracking.
[Robert Schönduwe, Marc Schelewsky, Lena Damrau und Robert Follmer, in: Internationales Verkehrswesen, Ausgabe 1/2016, S. 50-53.]

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Mobilität neu denken

Möglichkeiten der kommunalen Mobilitätssteuerung am Beispiel der Städte Wolfsburg und Würzburg. 
[Sandra Wappelhorst, Daniel Hinkeldein, Adrien Cochet-Weinandt, in: Internationales Verkehrswesen, Ausgabe 1/2016, S. 24-28.]

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Vernetzte Mobilität der Zukunft erfahrbar machen

Die Rolle von Reallaboren für einen etwas anderen Ansatz des automatisierten Fahrens.
[Frank Hunsicker, Simon Schäfer-Stradowsky, Udo Onnen-Weber, in: Internationales Verkehrswesen, Ausgabe 1/16, S. 59-61.]

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Weitere Publikationen finden Sie hier.

Wussten Sie schon...? 

 

... dass die Stadt Stuttgart Champion der Elektromobilität in Deutschland ist? Hier gibt es mit Abstand die meisten öffentlichen Ladepunkte (930; Bsp. Berlin: 307) sowie registrierte Elektrofahrzeuge (1061, Bsp. Berlin: 849). Einen großen Anteil macht dabei der Sharing-Markt aus: Allein car2go stellt den Stuttgartern 500 smart electrive drive zur Verfügung. Während in der Schwaben-Metropole nahezu ein öffentlicher Ladepunkt auf ein E-Fahrzeug kommt, bestehen z.B. in Hamburg fast fünfmal mehr E-Fahrzeuge als öffentliche Ladepunkte (673 zu 144).

Das InnoZ analysiert die Ladepunkte und Elektrofahrzeuge für ganz Deutschland auf Ebene von Landkreisen bzw. kreisfreien Städten (weitere Infos: benno.bock [at] innoz.de).

Quellen: KBA, BdEW, chargemap.com