Ökologische und ökonomische Potenziale von Mobilitätskonzepten in Klein- und Mittelzentren sowie dem ländlichen Raum vor dem Hintergrund des demographischen Wandels

Ausgangslage und Ziele des Projektes: 

Ziel des Projekts ist es, auf Basis des aktuellen Forschungsstandes eine Methodik zu entwickeln und beispielhaft anzuwenden, die die ökologischen und ökonomischen Potenziale von Mobilitätskonzepten in den betreffenden Räumen abzuschätzen vermag. Dabei sollen Wege aufgezeigt werden, wie Verkehr in Stadt-Umland-Regionen vermieden, verlagert und effizienter gestaltet werden kann. Die Konzepte sollen helfen, Klima- und Treibhausgas-Emissionen zu verringern. Zudem sollen nachhaltige Anpassungsstrategien an den strukturellen Wandel entwickelt werden, ohne die Mobilität einzuschränken.

Projektinhalte und Arbeitsschwerpunkte InnoZ: 

Es wird eine Art "Baukasten-System" konzipiert, bestehend aus geeigneten Maßnahmentypen für Klein- und Mittelstädte sowie ländliche Räume, die zu einem umfassenden, integrierten Konzept verknüpft werden können. Ziel ist es, durch eine sinnvolle Kombination von Einzelmaßnahmen eine attraktive Alternative zum Privat-Pkw aufzubauen und die Abhängigkeit vom Privat-Pkw in diesen Raumtypen zu verringern. Die Umweltpotenziale von Maßnahmentypen und -bündeln werden zunächst grundsätzlich abgeschätzt auf Basis von zentralen Personengruppen, Siedlungstypen und Wegezwecken. Für die drei Stadt-Umlandregionen Kulmbach (Landkreis Kulmbach), Pirmasens (Stadt Pirmasens und Landkreis Südwestpfalz) und Wismar (Landkreis Nordwestmecklenburg) werden dann konkrete integrierte Mobilitätskonzepte erstellt und die ökonomischen und ökologischen Wirkungen abgeschätzt. Die Modellregionen unterscheiden sich dabei hinsichtlich Dichte, Struktur und demografischer Herausforderung, um eine Übertragbarkeit auf andere Räume mit ähnlichen Eigenschaften zu gewährleisten.

Auftraggeber/Zuwendungsgeber: 

Umweltbundesamt (UBA)

Beteiligte Projektpartner: 

Modellregionen:

  • Stadt Pirmasens, Landkreis Südwestpfalz, Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN)
  • Landkreis Kulmbach
  • Landkreis Nordwestmecklenburg

Forschungspartner:

  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Verkehrswesen (IfV)
Projektlaufzeit: 
01.12.2014 bis 23.11.2017
Ansprechpartner: