Verkehrsmarkt Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen 2030

Ausgangslage und Ziele des Projektes: 

Im Anschluss an einen ähnlichen Auftrag für Bayern wurde das InnoZ mit der Abschätzung der langfristigen Verkehrsmarktentwicklung und insbesondere der weiteren Entwicklung des Schienenverkehrs in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beauftragt. Weite Teile des Untersuchungsraumes zählen dabei zu den sog. "Schrumpfungsregionen", d.h. es bestand ein großes Interesse daran zu erfahren, wie sich die Verkehrsnachfrage auf der Schiene langfristig entwickelt. Mit einer vom InnoZ entwickelten Methodik wurden die maßgeblichen gesellschaftlichen und mobilitätsrelevanten Megatrends untersucht. Anschließend wurde ein sozioökonomisches Szenario auf der Ebene der Kreise formuliert und mit einer Sensitivitätsrechnung variable Entwicklungen solitär quantifiziert. Auf dieser Grundlage konnten die Nachfrageänderungen im SPNV abgeschätzt werden. Quantitative und qualitative Elemente verbinden sich miteinander zu einer schlüssigen Beschreibung der Zukunft des Raumes. Darüber hinaus galt ein Hauptaugenmerk der Einschätzung über die zukünftige Entwicklung des grenzüberschreitenden Schienenverkehrs von/nach Polen und Tschechien.